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6 April 2021 · Motorcorner.nl

Sicheres Musikhören auf dem Motorrad: drei Tipps

Ihre Lieblingsmusik rundet eine Fahrt mit dem Motorrad ab. Doch wie kann man beim Autofahren sicher Musik genießen?

Sicheres Musikhören auf dem Motorrad: drei Tipps

Ihre Lieblingsmusik rundet Ihre Motorradtour ab. Ansonsten ist es einfach still unter dem Helm und man verfällt ins Grübeln. Sie müssen noch Ihre Steuern einreichen, ein Geschenk für jemanden kaufen und Ihre Autoversicherung überprüfen. Dafür war Ihre Fahrt nicht gedacht. Doch wie kann man beim Autofahren sicher Musik genießen?

Hören Sie nicht an überfüllten Orten

Zwar ist das Hören von Musik beim Motorradfahren erlaubt – allerdings ist es auch schwer kontrollierbar –, bringt aber auch Verantwortung mit sich. Das ist schön, Back in Black oder ein anderer AC/DC-Hit. Aber auf einem der vielen belebten Kreisverkehre, die jedes niederländische Dorf mit Selbstachtung hat, oder beispielsweise in der Wibautstraat in Amsterdam, ist es besser, die Gitarrenriffs abzuschwächen oder durch ein etwas ruhigeres Genre zu ersetzen. Hier gibt es viele Radfahrer, Fußgänger, unbeholfene Autofahrer, die ihren Weg suchen, und für die vielen Menschen, die ihre Kinder auf Lastenrädern transportieren, gibt es von der Politik bislang keine klaren Verkehrsregeln. Und dann die Straßenbahnen! Nein, in der Stadt, und das gilt für alle, die am Straßenverkehr teilnehmen, ist es besser, die Lautstärke herunterzuregeln.

Halten Sie die Lautstärke akzeptabel

Aber eigentlich gilt beim Abspielen von Musik immer: Generell eine angenehme Lautstärke wahren. Dies dient nicht nur der Vermeidung von Hörschäden, sondern auch dazu, den Verkehr um Sie herum besser wahrzunehmen. Ein Krankenwagen, der mit voller Geschwindigkeit auf Sie zurast, wenn Sie gerade zum Überholen ansetzen, muss hörbar sein. Sie möchten ihm die Fahrt nicht versperren und schon gar nicht im Weg stehen. Und auch Verfolgungsjagden auf der Autobahn können spannend, aber vor allem gefährlich sein. Bleiben Sie aufmerksam und halten Sie die Lautstärke unter Ihrem Helm in Grenzen. Dies können Sie ganz einfach mit Ihrer eigenen Hupe testen: Hören Sie diese nicht, ist Ihre Musik zu laut.

Wählen Sie Ihr Musikgenre sorgfältig aus

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Musikgenre Ihr Fahrverhalten beeinflusst. Der eine wird von Adele fröhlich, der andere aggressiv. Das Fazit der Untersuchung lautete, dass es am besten ist, Musik zu spielen, die positive Gefühle auslöst, aber nicht zu enthusiastisch ist. Ein Beispiel für Letzteres ist der urkomische Clip „Push the Tempo“ von Fatboy Slim. Nein, ich denke eher an verträumte Tracks wie „Il Volo“ von Zucchero, „Max“ von Paolo Conte oder „Strong“ von London Grammar. Sie werten die wunderschöne Landschaft auf, durch die Sie fahren. Es sei denn, Sie fahren auf der unauffälligen, langen und geraden A15 von Nijmegen nach Gorinchem zwischen allen möglichen Industriegebieten. Dann ist AC/DC besser.